B.S. RUTEL 
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Kritik, Lob, Meinung

Für ehrliche Beiträge bedanke ich mich schon mal im voraus.


Brigitte Koll

01.10.2019
23:49
Das Alpen-Menetekel TOTENKIRCHL hat mich von der ersten bis zur letzten Seite mit Spannung am Lesen gehalten. Welch genialer Einfall mit einem Sterbebild den in Kürze eintretenden Tod anzukündigen! So geschah es einem Münchner Agenturchef - und nicht nur ihm. Für den privaten Ermittler Amadeus von Waldenbruck beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn es bleiben ihm nur noch dreiunddreißig Tage um das drohende Unheil abzuwenden.
Die Schilderung dieser angespannten Tage bis zur Auflösung des Falls ist sehr gut gelungen. Gut gefallen hat mir auch, dass so ganz nebenbei viel über das liebenswerte München eingeflossen ist. Ich konnte sogar noch neues erfahren: zum Beispiel, dachte ich immer, dass das Glockenspiel am Marienplatz immer nur die Schäffler-Tanz-Melodie "aber heit is kalt" spielt. Ab Mai wird aber auch der "Bierwalzer" gespielt. Das im Biergarten am Viktualienmarkt täglich eine andere Brauerei ihr Bier ausschenkt, wusste ich als Münchnerin auch nicht.
Die Charaktere rund um den bedrohten Agentur-Chef sind sehr treffend herausgearbeitet. Der Schreibstil liegt mir sehr und ich freue mich auf einen nächsten Fall.

Gerd Schaupp

24.09.2019
18:05
Man nehme: ein Metier, das schon immer ein Haifischbecken war; die Jagd nach den großen Etats duldet keine
Sanftheiten. Man tue dazu: eine sehr genaue Recherche, und dann muss einem natürlich noch so eine Story einfallen !
Britt Rutel hat es wieder einmal geschafft: Auch in TOTENKIRCHL folgt man atemlos der falschen Spur...

... und ist am Ende verblüfft, dass es nicht immer die großen Haie sind, die zubeißen. Spannung und Lesevergnügen
hoch zwei.



Elke Fuhr

24.09.2019
15:41
Habe nach "Lichtfischer" nun das "Totenkirchl" lesen dürfen und muss sagen, dass mir beide sehr gut gefallen haben. In beiden wurde in nach München mitgenommen, wo ich viele Jahre gearbeitet und gelebt habe. Beim Lesen fühle ich mich dementsprechend sehr wohl, da mir viele Orte bekannt sind, und mein Kopfkino etwas zu tun hat. Bei beiden Krimis war ich lange auf der falschen Spur und schon sehr gespannt, wer denn der Bösewicht ist.

Noch einmal vielen lieben Dank, dass ich diese außergewöhnliche Lektüre genießen durfte. Wird sicherlich nicht der letzte Fall mit Amadeus sein, den ich lese.

Gerd Schaupp

28.05.2019
16:26
... ja, es gibt sie - die "Eintagsfliegen". Sie landen mit einem Erstlingswerk einen Hit, und dann hört man nichts mehr von ihnen. Und dann gibt es da auch noch die Fleißigen, die Kreativen, die vor Fantasie sprühen, ganz ordentlich beginnen und dann immer besser werden. Zu dieser zweiten Kategorie zählt B.S. Rutel.

Ich dachte schon beim letzten Roman, dass sie jetzt "oben" angekommen ist, aber weit gefehlt: "Lichtfischer" ist noch
ein ganzes Stück "runder". Eine durch und durch spannende Handlung, mit Personen, wie man sie nur in der Stadt findet, in der alles möglich ist - München. Und ein Ende, das doch sehr verblüfft ...

... ich habe "Lichtfischer" in einem Rutsch gelesen - bei dem Stoff schaffen Sie das auch !

Gerd Schaupp

Gerd Schaupp

20.08.2018
16:29
Ein gelungener Krimi der besseren Sorte. Die Autorin weiß, wovon sie schreibt, und wenn man die Gegend kennt und auch die Menschen, die ja dann auf den Seiten des Buches plötzlich ein zweites Leben erhalten, dann wird´s noch spannender.

Wodurch unterscheidet sich B.S. Rutel von Patricia Highsmith ? Nun, die hatte mehr Katzen !

norbert geissler

03.03.2018
17:17
Liebe Brigitte,
Deinen "Heiligen Ochsen" zu lesen war ein wenig wie die Zeit unserer gemeinsamen Unternehmungen noch einmal genießen zu können. Bin aber auch sehr froh, dass der Bericht aus dem Yacht-Club nicht "tiefer" ging! Dein Insider-Wissen kann einem, trotz ziemlich gutem Gewissen, schon verunsichern und beängstigen. Lass bitte Deinem Talent weiter freien Lauf! Großartig!
die geisslers

Gertrud Elisabeth Rödig

21.10.2017
16:25
Der Okoberfest-Krimi - Heiliger Ochs hat mir außerordentlich gut gefallen, wie auch schon
Der gegrillte Koch und ich warte mit großer Ungeduld auf das nächste Werk

Manfred reibeholz

30.09.2017
13:47
Nach dem ich den "gegrillten Koch" vernascht habe, ja, es war köstlich dieses Buch zu lesen, bin ich natürlich auf den "heiligen Ochs" gespannt.
Schon bestellt und warte schon ungeduldig auf das Eintreffen.
Bitte weiter so,
Manfred Reibeholz

 ein bekennender Verehrer....

15.09.2017
09:12
Zwei sehr gute Bücher! Eine gute Grundlage für mehr. Und darauf freue ich mich!
Wenn man Ihre Bücher liest, dann braucht man den preisgekrönten Quark erst recht nicht mehr.
Inhalt und klare Sprache, Handlung, als Basis für Phantasieentfaltung, Das sind Ihre Bücher!